In der Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main stellte der Dezernent Jan Schneider (CDU) die Digitalisierungsstrategie bis 2022 vor. Natürlich nix Neues, nix weltbewegendes. Es soll möglich sein sich online umzumelden (Bundesgesetz ab 2022 – wow) und Menschen sollen alle möglichen Dinge online erledigen können (nix konkretes). Zum Anlasse der „Strategie“ habe ich folgende Rede gehalten und bin sogar ohne Rüge wegen Beleidigung davongekommen. Beleidigungen müssen nämlich verstanden und auch als solche aufgefasst werden können, sonst sind es keine. HIHI

Herzlichen Dank, sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Frau Vorsteherin!

Zur Digitalisierung ist schon Vieles gesagt worden und ich finde es auch schön, dass die Digitalpartei CDU das als Kompetenzthema erkannt hat. Die CDU ist immerhin eine Partei, die zu mir einmal sagte, WLAN sei eine veraltete Technik. Wer das städtische Internet und auch die Diskussion um WLAN in den Schulen sowie die anderen Digitalisierungsthemen kennt, der weiß, dass die Stadt hier nicht so viel Ahnung hat. Ich hingegen habe sehr viel Ahnung. Ich bin nicht nur mit einem Piraten in einer Fraktion; nein, ich gehöre auch einer Partei an, die überwiegend digital funktioniert und die überwiegend Jungwählerinnen und Jungwähler anspricht, meine Damen und Herren. An diese Menschen ist das folgende Statement gerichtet, meine Einschätzung zur Digitalisierungsstrategie dieser Stadt: 01000110 01010101 01000011 01001011 01011001 01001111 01010101 00100001.

(Beifall, Heiterkeit)

Bitte googeln Sie das.

Vielen Dank!